Minijobber sind für uns keine Randnotiz – sie sind das Fundament unseres Unternehmens ❤️
In den letzten Tagen verfolgen wir mit großer Sorge die politische Diskussion rund um die Zukunft der Minijobs. Auch wenn derzeit noch nichts endgültig beschlossen ist, bereiten uns die Vorschläge, Minijobs künftig stark einzuschränken oder abzuschaffen, große Bauchschmerzen.
Für viele mag das nach einer kleinen Änderung im Arbeitsmarkt klingen.
Für uns als kleines Startup könnte eine solche Entscheidung jedoch gravierende Folgen haben.
Denn ohne unsere Minijobber würde es den cravt.phnx.dev in seiner heutigen Form vermutlich gar nicht geben.
Jeder einzelne Mensch in unserem Team trägt dazu bei, dass Bestellungen gefertigt, Produkte verpackt, Kunden betreut und neue Ideen umgesetzt werden können. Genau diese Menschen machen unser Unternehmen jeden Tag ein Stück besser.
Kleine Unternehmen brauchen flexible Beschäftigungsmodelle 🪵
Wir sind kein Großkonzern mit mehreren hundert Mitarbeitenden.
Wir sind ein kleines, nachhaltiges Startup, das in einem umgebauten alten Kuhstall entstanden ist und sich jeden Tag ein Stück weiterentwickelt.
Gerade in den ersten Jahren eines Unternehmens ist es kaum möglich, sofort mehrere Vollzeitstellen zu schaffen. Die wirtschaftlichen Risiken sind hoch und die finanzielle Belastung wächst mit jedem neuen Mitarbeiter.
Minijobs ermöglichen es kleinen Betrieben wie unserem, langsam und gesund zu wachsen.
Sie geben uns die Möglichkeit, Menschen einzustellen, Aufgaben zu verteilen und gemeinsam etwas aufzubauen, ohne das Unternehmen finanziell zu überfordern.
Genau deshalb sind Minijobs für uns kein Schlupfloch, sondern eine wichtige Grundlage für nachhaltiges Wachstum.
Betroffen wären nicht nur Unternehmen 👩👧
In der öffentlichen Diskussion wird häufig über Arbeitgeber gesprochen.
Viel zu selten wird jedoch gefragt, was eine Einschränkung der Minijobs für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeuten würde.
Viele Menschen entscheiden sich ganz bewusst für einen Minijob, weil ihre Lebenssituation kaum etwas anderes zulässt.
Alleinerziehende Mütter und Väter müssen Kinderbetreuung und Beruf miteinander vereinbaren.
Studierende finanzieren sich ihr Studium.
Rentner bessern ihre Rente auf.
Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen benötigen flexible Arbeitszeiten.
Für viele dieser Menschen sind Minijobs keine Notlösung, sondern die einzige realistische Möglichkeit, überhaupt einer Beschäftigung nachzugehen.
Deshalb sollte diese Perspektive bei politischen Entscheidungen ebenfalls berücksichtigt werden.
Die Herausforderungen für kleine Betriebe werden immer größer 📉
In den vergangenen Jahren haben wir erlebt, wie sich die Rahmenbedingungen für kleine Unternehmen immer weiter verschärft haben.
Steigende Materialpreise, hohe Energiekosten, wachsende Bürokratie, schwierige Finanzierungen und immer neue gesetzliche Anforderungen kosten täglich Zeit und Geld.
Gleichzeitig wird von kleinen Betrieben erwartet, Arbeitsplätze zu schaffen, auszubilden, Innovationen voranzutreiben und regional zu produzieren.
Das alles leisten viele Unternehmerinnen und Unternehmer mit großem Engagement.
Umso schwieriger ist es nachzuvollziehen, wenn ausgerechnet flexible Beschäftigungsmodelle infrage gestellt werden, die vielen kleinen Unternehmen überhaupt erst das Überleben ermöglichen.
Wir wünschen uns mehr Vertrauen in kleine Unternehmen 🤝
Unser Eindruck ist manchmal, dass politische Entscheidungen häufig aus der Perspektive großer Unternehmen oder theoretischer Modelle getroffen werden.
Die Realität kleiner Werkstätten, Familienbetriebe und Startups sieht jedoch oft ganz anders aus.
Wir wünschen uns mehr Vertrauen in die vielen kleinen Unternehmen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen, Ausbildungsplätze schaffen, regionale Arbeitsplätze sichern und ihre Steuern hier vor Ort bezahlen.
Nicht jede Regelung passt für jeden Betrieb.
Deshalb braucht es Lösungen, die den unterschiedlichen Unternehmensgrößen gerecht werden.
Unser Dank gilt unserem gesamten Team 🌿
Zum Schluss möchten wir vor allem eines sagen:
Danke.
Danke an alle Menschen, die uns täglich unterstützen.
Unsere Minijobber sind für uns keine Aushilfen zweiter Klasse.
Sie sind ein wichtiger Teil unseres Teams, bringen ihre Ideen ein, übernehmen Verantwortung und tragen entscheidend dazu bei, dass der cravt.phnx.dev überhaupt funktionieren kann.
Deshalb hoffen wir sehr, dass zukünftige politische Entscheidungen die Realität kleiner Unternehmen ebenso berücksichtigen wie die Lebensrealität der Menschen, die auf flexible Beschäftigungsmodelle angewiesen sind.
Denn am Ende geht es nicht nur um Zahlen oder Statistiken.
Es geht um Existenzen, Chancen und die Möglichkeit, gemeinsam etwas aufzubauen.